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adventskalender
 

Informationen

Die Ev.-luth. Paulusgemeinde Melle wurde 1965 gegründet und ist damit eine recht junge Gemeinde. Der Einzugsbereich erstreckt sich über die Gemeinden Bakum, Eicken-Bruche sowie über einen kleinen Teil von Melle. Es zählen ca. 2600 Menschen zu unserer Pfarrgemeinde. Auf unserem Gelände an der Saarlandstraße befindet sich neben dem Gemeindezentrum einer der größten Kindergärten im Kirchenkreis.

Die Ev.-luth. Paulusgemeinde Melle hat es sich zur Aufgabe gemacht, gleichermaßen den christlichen Glauben im lokalen Umfeld zu fördern, wie auch aktiv Verantwortung insbesondere für Themen unserer Kinder und Jugendlichen in der Region zu übernehmen.

Deshalb werden in der Ev.-luth. Paulusgemeinde Melle regelmäßig Kinder-, Jugend- und Familiengottesdienste für die Region veranstaltet, die großen Anklang finden. Auch die Jugend- und Kinderfreizeiten erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Zusätzlich haben wir in den letzten Jahren viel Energie in die Umgestaltung einer jugendgemäßen und zeitgerechten Konfirmandenarbeit gesteckt. Zu dieser Arbeit gehört ebenfalls die religionspädagogische und innovative Kompetenz eines qualifizierten Diakons als Ansprechpartner und Organisator dieses Arbeitsfeldes.

Mit dem Kauf des Adventskalenders unterstützen Sie die vielfältigen Aufgaben der Ev.-luth. Paulusgemeinde Melle.

Unser Dank gilt allen Sponsoren und Förderern

Für die Unterstützung zur Gestaltung des Adventskalenders danken wir Herrn Stephan Leiwe. Das Motiv zeigt dieses Jahr die ehemalige Gaststätte „Zum Waldmeister“ in Eicken-Bruche.

Aus Veröffentlichungen des Meller Kreisblattes aus den Jahren 1920 bis 1930 kann man entnehmen, dass an der Alten Buerschen Landstraße im Bereich „Auf dem Vieren“ gegenüber der damaligen Brauerei eine Schankwirtschaft bestanden hat. Nach einem Umbau im Jahre 1902 trug das Lokal den Namen „Zum Waldmeister“. Zu Beginn der Geschichte des „Waldmeister“ gab es auch tragische Momente. Im Jahre 1926 kam es zu einem Schadensfeuer bei dem ein Stallgebäude, der Dachstuhl und das Dachgeschoss des Wirtschaftsgebäudes vernichtet wurden. Nach dem Wiederaufbau durch den Besitzer Otto Drees erfreute sich der „Waldmeister großer Beliebtheit insbesondere als Ausflugslokal am Fuße der Meller Berge. Unvergessene Momente für viele sind sicherlich auch die großen Sängerfeste, und Karnevalssitzungen. Familienfeiern und Betriebsfeiern waren eine feste Größe im Angebot der Gastronomie. 1982 schlug abermals der Feuerteufel zu. Wieder wurde der „Waldmeister“ aufgebaut. Waren es noch 1939 klassische Speisen die die Gäste bestellten, so waren es viele Jahre später eher exotische Speisen. Den „Waldmeister“ gibt es nicht mehr, seit 2003 hat die Freie Waldorfschule hier ihre Heimat. Im Sprachgebrauch ist der Name „Waldmeister“ für diesen Landstrich immer noch präsent. Noch immer und in vierter Generation befinden sich die Gebäude und das Gelände des ehemaligen „Waldmeister“ im Besitz des Familie Drees-Schröder. (Aus dem Aufsatz "Sommerfrische am Rande der Meller Berge" im Buch "1165-2015 Eicken-Bruche" Autorin Conny Rutsch)